Plastik gehört nicht in den Magen

Plastik ist überall und wird von unserem Körper ständig aufgenommen

Mikroplastik im Körper nachgewiesen

Mit umweltfreundlichen Alternativen zu einer plastikfreien Welt. Das ist doch ein anstrebenswertes Ziel. Und es sollte uns so sehr beschäftigen wie nie zuvor. Denn jetzt haben österreichische Forscher erstmals Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen. 8 Testpersonen aus verschiedenen Ländern nahmen teil und bei jedem wurden etwa 5 Mikrometer große Plastikteilchen nachgewiesen.

Aber wie wird man das unerwünschte Material wieder los und wie können wir unser Leben und Verhalten ändern um uns und unsere Umwelt zu schützen? Denn Weichmacher sind in Essen, Trinken, Luft und Klamotten und wir nehmen sie sowohl über die Luft, als auch über das Essen und Trinken auf, aber auch über die Haut.

Riesige Ländereien aus Plastik

Vor einigen Jahren wurden wir am Strand Buena Vista in Samara geradezu von Plastikmüll am Strand überschwemmt. Die Strömungen hatten Unmengen Müll angespült. Zusammen mit den Freiwilligen des Schildkrötencamps entschlossen die Bewohner Samaras kurzerhand den Strand auf eigene Faust zu säubern. 3 Tage hat es gedauert Flaschen, Deckel, Schuhe, Schnüre, Becher etc. einzusammeln. Dann war der Strand endlich wieder sauber.

Uns ist jedoch bewusst, dass riesige Ländereien von Plastik auf dem Meer schwimmen. Und obwohl es in kleinere Teile zerfällt, zersetzt es sich erst in ca. 450 Jahren, bis dahin fressen jedoch die Meeresbewohner Teile des Plastiks. Die wiederum landen bei uns auf dem Teller und dann in unseren Mägen. Um sich des giftigen Stoffs zu entledigen, gibt es einige Optionen.

Das Problem von Grund auf bekämpfen

Im Internet findet man die Möglichkeit mit einer Teemischung (Bockshornkleesamen, Olivenölblätter, Königskerze und Zitronenmelisse) das Plastik auszuleiten. Ein weiterer Vorschlag ist die Ausleitungskur nach Dr. med. Wolfgang Hevert, der ein Komplexmittel empfiehlt. Verschiedene Tropfen, die den Abtransport der Giftstoffe verstärken sollen. Am besten soll jedoch eine Schwefelkur funktionieren. Organischer Schwefel (MSM) riecht zwar unangenehm und die Kur an sich ist auch kein Zuckerschlecken, aber aufgrund persönlicher Erfahrungen ist diese Variante am ehesten zu empfehlen.

Um das Problem jedoch nachhaltig aus der Welt zu schaffen, sollten wir zusammen versuchen, möglichst wenig Plastik zu benutzen. Wir würden uns und der Umwelt damit einen großen Gefallen tun.

Costa Rica geht als gutes Beispiel voran und will bis 2021 sowohl plastikfrei, als auch klimaneutral sein und inzwischen findet man viele für Ökotouristen geeignete Unterkünfte.

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